Schuleinheit Buck
Besuchsmorgen Wie immer dürfen sich die Eltern mit einem Kaffee, organisiert durch die Schuelzyt in der Pause stärken. Am letzten Besuchsmorgen, also am Dienstag, gibt es für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Kindergartenkinder einen Examenweggen. Liechtli mis Überall Kerzenlicht, strahlende und erwartungsfrohe Kinderaugen. Da und dort etwas Nervosität und endlich war es soweit: die Kinder der Kindergärten von Lindau und Tagelswangen nahmen auf der Treppe des Schulhausplatzes Buck Aufstellung. Jedes Kind mit einem selbstgebastelten Stern als Kopfschmuck. Die Eltern, nicht minder gespannt als ihre Kinder, bildeten das sehr zahlreich erschienene Publikum. Der fulminante Einstieg mit dem Klassiker „Alle Jahre wieder“ begeisterte Jung und Alt. Kaum war der letzte Applaus verhallt, folgten die sich die Lieder Schlag auf Schlag. Ob „Chumm mer wänd es Liecht azünde“, „I de chalte Winterzit“, „Oh Tannenbaum“ oder „Leise rieselt der Schnee“, die frischen, fröhlichen Kinderstimmen mochten zu begeistern. Und nicht nur alt bekannte Lieder waren da zu hören, nein, auch weniger populäre Weihnachtslieder klangen an diesem Abend durch die Nacht. Bei „3 Ängel flüged dur d’Nacht“ oder „En alte Stern“ sangen die jungen Künstler aus voller Kehle und so manch Erwachsener musste an sich halten, um nicht mit einzustimmen. Der krönende Abschluss bildete „Still, still, weil das Kindlein schlafen will“. Anschliessend an das Konzert waren alle herzlich zu heissem Punsch und Weihnachtsguetzli eingeladen. Denn auch das gemütliche Beisammensein sollte nicht zu kurz kommen. Friedlich, fröhlich, wunderschön, Weihnachten eben! Erzählnacht im Schulhaus Buck Ganz anders als sonst präsentierte sich das Schulhaus Buck am Donnerstag, 20. Januar abends kurz vor 18.00 Uhr. Normalerweise ist es dann sehr still. Da und dort schimmert eventuell noch ein Licht, weil eine Lehrperson noch arbeitet oder Böden gereinigt werden. Doch am besagten Donnerstagabend vibrierte es hier vor Leben. Kinder und Erwachsene studierten Einteilungspläne und suchten hektisch Zimmer. Jedes Kind trug ein dickes Kissen unter dem Arm. – Erzählnacht – sie veränderte die Rollen, die Zimmer, die Atmosphäre – kurz, das ganze Schulhaus. Die Eltern rückten in den Vordergrund, an den Platz der Lehrer, die Lehrer glitten in den Hintergrund und wurden zu Begleitpersonen. In den Schulzimmern herrschte gedämpftes Licht, Bänke und Stühle mussten zurücktreten, denn jedes Kind sollte seine liebste Zuhörposition einnehmen können. Die gemütlich eingerichtete Caféteria bot für Eltern und Angehörige während der ganzen Dauer der Erzählnacht Stärkung in Form von Gebäck und Getränken. Pünktlich um 18.00 Uhr betraten die Halbklassen der Unterstufe von einer erwachsenen Begleitperson betreut die entsprechenden Zimmer. Jedes Zimmer war eine andere Welt, in der es etwas anderes zu erfahren gab. Die Kinder liessen sich bereitwillig mitnehmen zum Fuchs mit dem weissen Fell, der eine ganz eigene Lösung fand, um sich zu tarnen, als sein Vater, oder zur Hexenmutter Leila, die ihre Tochter 13 Tage lang alleine lassen musste und einen Weg fand, dies so zu tun, dass beide neue glückliche Erfahrungen dabei machen konnten. Ein kurzer Ausflug nach Japan machte die Kinder bekannt mit dessen äusserst komplizierten und aufwendigen Sprache. Sie erhielten einen Einblick in eine japanische Schulstunde, in der neben der Kopflastigkeit auch die Bewegung ihren wichtigen Raum einnimmt. Die Schüler der Mittelstufe lösten die Unterstüfler um 20.00 Uhr ab. Ihr Erzählabenteuer dauerte bis 22.00Uhr. Auch sie tauchten ein in Geschichten wie „Die Greifenfeder“, die nicht nur Heil sondern auch Unheil brachte, „Der Würfel der Zeit“, der die Menschen auf Knopfdruck älter oder jünger werden liess und die Ratekrimis, bei denen es galt, durch folgerichtiges Überlegen den Täter zu finden. Der Abend verging wie im Flug. Der von der Lehrerschaft und der Elternmitwirkung SCHUELZYT Buck (Vorstand: Susi Lüthy Glaus, Mirjam Ruijter, Pia Lienhard) organisierte Anlass bereicherte Kinder und Erwachsene. Alle durften etwas nach Hause nehmen, das sie ihr ganzes Leben begleiten wird. Bilder dazu siehe: Fotogalerie
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